Wagyu-Leitfaden
Wie wird Wagyu zubereitet?
Es wird anders als jedes andere Fleisch zubereitet — deutlich schneller und mit viel weniger Fehlertoleranz. Hier findest du das Wichtigste, bevor du es auf den Herd legst.
Kollektion ansehenEs gart deutlich schneller — sogar kalt
Das Fett des Wagyu hat einen sehr niedrigen Schmelzpunkt, fast auf Höhe der Körpertemperatur: Sobald es die Pfanne berührt, beginnt es zu schmelzen. Deshalb muss es nicht auf Zimmertemperatur gebracht werden — wenn du es direkt aus dem Kühlschrank garst, hast du mehr Kontrolle und bräunst die Außenseite, ohne dass das Fleisch innen an Saftigkeit verliert.
Tipp: Pfanne oder Grillplatte sehr heiß werden lassen, kein Öl verwenden (das eigene Fett des Wagyu reicht aus) und das Fleisch direkt aus dem Kühlschrank in die Pfanne geben.
Garzeiten je nach Dicke
Als Richtwert pro Seite, bei hoher Hitze und ohne das Stück zu bewegen:
Die Dicke des Fleischstücks ist nicht immer gleich
Hochrippe und Roastbeef sind von Natur aus dünnere Stücke: unter 260 g, ideal für die kurzen Garzeiten oben. Picanha und Filet sind von Natur aus dickere Stücke und vertragen etwas mehr Hitze.
Und denk daran: Beim Wagyu geht es nicht darum, große Mengen zu essen, sondern um kleine, bewusst portionierte Bissen.
Am besten nur mit Salz genießen
Wagyu hat bereits den ganzen Geschmack, den es braucht. Eine Prise Fleur de Sel vor oder direkt nach dem Braten reicht fast immer – schwere Saucen neigen dazu, den buttrigen Geschmack zu überdecken, statt ihn hervorzuheben.
So servierst du es
Drei Aufgaben, mehr nicht:
Möchtest du mehrere Cuts auf einmal probieren? Die Degustationsbox vereint vier Sorten in einer Bestellung.
Wagyu A5 zu Hause genießen
Einzelne Cuts oder die Essential Box – ideal, um A5 unkompliziert zu entdecken.